Arbeitsverweigerung in Cottbus

Quo vadis FCH? Eine ganz schlimme Leistung die der FCH gestern im Stadion der Freundschaft ablieferte, dabei fing doch alles so gut an. Hansa ging durch ein Tor von Cetkovic nach etwa 15 Minuten in Führung und dominierte die erste Hälfte, die Abwehr stand sicher und frühes Pressing machte den Cottbussern das Leben schwer. Als kurz vor der Halbzeit der bereits Gelb verwarnte Mitreski sich die Ampelkarte abholte, schien das Ding eigentlich durch…. eigentlich.

Cottbus kam wie verwandelt aus der Kabine, klar, was hatten sie denn jetzt auch noch zu verlieren, aber was Rostock nun ablieferte grenzte schon an Arbeitsverweigerung. Man ließ sich von den in Unterzahl spielenden Cottbussern am eigenen 16er einschnüren und vergeigte die wenigen anständigen Konter fahrlässig. So war es nur eine Frage der Zeit bis Energie das völlig verdiente Ausgleichstor schoss. Aber wenn man denkt es geht nicht schlimmer, wird man jedesmal eines besseren belehrt. Eine Minute nachdem Hansa das dritte mal wechselte, verletzte sich Torhüter Stefan Wächter schwer und konnte nicht ausgewechselt werden. Man entschied sich dafür das er die letzten Minuten humpelnd auf dem Feld zuende bringt. Anstatt das man seinen Torwart nun entlastet, spielte Hansa weiterhin unterirdisch und ließ Energie kommen. In der Nachspielzeit fiel dann das völlig verdiente Siegtor für Cottbus, Wächter zwar noch dran, aber durch seine Verletzung war ein vernünftiger Sprung kaum noch möglich.

Rostock steht vier Spieltage vor Saisonende auf einem Abstiegsplatz und empfängt mit Hamburg und Leverkusen noch zwei Topteams, auswärts geht es nach Hannover und Bochum…. wo soll man da noch Hoffnung auf den Klassenerhalt hernehmen?

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