Die Hollywood-Verschwörung

Veröffentlicht in Film und Fernsehen Mit Tags, , , , bei Juli 3, 2008 von Florian

Los Angeles in den 50er Jahren, Superman-Darsteller George Reeves wird erschossen in seinem Haus aufgefunden, für die Polizei ist schnell klar das es sich um Selbstmord handelt, doch Reeves’ Mutter zweifelt am Suizid ihres Sohnes und beauftragt den Detektiv Louis Simo damit sich den Fall nochmal genauer anzusehen… und es gibt tatsächlich Ungereimtheiten.

“Die Hollywood-Verschwörung” (original: Hollywoodland) ist ein packender Thriller, der mit einer hochkarätigen Besetzung daher kommt. Adrian Brody, Diane Lane, Bob Hoskins, sowie Ben Affleck als George Reeves, machen den Film zu einem absoluten “must have” für jeden Fan des Film noir.

Hollywoodland

Filmtipp: Zodiac - Die Spur des Killers

Veröffentlicht in Film und Fernsehen Mit Tags, , , , bei Juni 29, 2008 von Florian

Ende der 60er, Anfang der 70er treibt ein gefährlicher Killer sein Unwesen in Kalifornien. Er nennt sich selbst Zodiac und tötet in größeren Abständen verschiedene Menschen, nach jeder Tat meldet er sich mit handgeschriebenen Briefen beim San Francisco Chronicle, dort hinterlässt er Hinweise und Details.

David Fincher (”Sieben”, “Fight Club”) nahm sich dieser wahren Begebenheit an und inszenierte einen packenden Thriller über den Zodiac-Killer, der alles in allem sehr sehenswert ist und in keinem DVD-Regal fehlen darf.

Cover

Liar’s Poker

Veröffentlicht in Film und Fernsehen Mit Tags, , bei Juni 15, 2008 von Florian

Jack ist ein Gangster wie er im Buche steht. Er beherrscht es perfekt Leute von sich abhängig zu machen, den verschuldeten Clubbesitzer Vic, den italienischen Playboy Niko oder auch den etwas unterbelichteten Freddy (”Flea” von den Red Hot Chili Peppers). Doch eines Tages liegt Jacks Frau tot in ihrem Wagen…. wessen Spiel wird hier gespielt?

Jeff Santo gelang ein solider Film über das kriminelle Milieu, die Erzählstrukturen sind interessant, aber für den typischen Mainstreamzuschauer wahrscheinlich auch sehr anstrengend, auch die Kameraschnitte wirken oft sehr abgehackt. Das größte Problem des Films ist wohl die langsame Erzählweise, es gelingt dem Film leider nie wirklich einen vor dem Fernseher zu fesseln.

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Rock am Ring 2008!

Veröffentlicht in Musik Mit Tags, , , , , bei Juni 9, 2008 von Florian

Mittwoch:
Endlich ging es los, gegen 12 Uhr traf ich mich mit meinem Mitfahrer um die nächsten Tage die Eifel
zu rocken. Mit jeder Menge geiler Mucke und guter Laune im Gepäck ging es zum Ring. Unterwegs dann
allerdings der erste Dämpfer, Anruf der ersten Gruppe, die bereits früh morgens gefahren war: “Die
D-Plätze am B-Eingang sind schon alle dicht, wir fahren jetzt zu D9, der macht aber erst morgen um 7
Uhr auf!”, fein…
Wir kamen dann gegen 14 Uhr in Nürburg an und… kein Stau, wow! Also ab zu D9 und die anderen
getroffen, da der Platz tatsächlich erst am nächsten Morgen seine Pforten öffnen sollte, verbrachten
wir die Zeit auf einer kleinen Seitenstraße mit vielen anderen Partylustigen. Der Abend bzw. die
Nacht verlief sehr fröhlich und mit jeder Menge Alkohol, anders konnte man diese kalte Nebelwand
auch nicht ertragen. Der ein oder andere hatte wohl eine Dose zuviel und so öffnete sich immer mal
wieder eine Autotür um den Mageninhalt oral zu entsorgen, jam jam.

Donnerstag:
Nach einer anstrengenden und kurzen Nacht im Auto reihten wir uns dann weit vorne in die Schlange
vor D9 ein und konnten so einen sehr geilen Platz zum campen ergattern. Also alle zehn Zelte und
Pavillons aufgebaut und dann erstmal die Ringatmosphäre genießen… unbezahlbar!
Allerdings machte mein Magen direkt zicken und so durfte ich die letzten Tage am Ring auf Tabletten
und ohne Alk verbringen, was mich als “Alkmuffel” allerdings jetzt nicht sonderlich kratzte.

Freitag:
Der erste offizielle Ring-Tag und es sollte der geilste werden. Los ging es für mich mit Gavin
Rossdale
, der eine solide Show zeigte und mir mit “Swallowed” ein lächeln auf’s Gesicht zauberte.
Danach kamen The Streets, die ich eigentlich gar nicht sehen wollte, aber am Ende doch froh drüber
war, einfach sehr geile Musik. Serj Tankian dagegen konnte mich Solo nicht wirklich überzeugen, da
hör ich doch lieber System of a Down. Weiter ging es mit Incubus, bei denen ich wirklich eine Menge
Spaß hatte, eine Band die ich früher eigentlich kaum ausstehen konnte und nun eins meiner absoluten
Ring-Highlights. Doch der absolute Höhepunkt des Wochenendes war eine ganz bestimmte Band… wer?
“WE ARE RAGE AGAINST THE MACHINE FROM LOS ANGELES, CALIFORNIA!”, wie lange hab ich auf diesen Tag gewartet? Eine Hammershow, eine riesengeile Masse vor der Centerstage und schmerzende Knochen am
Ende des Konzerts. Eine Show die ich nie vergessen werde, genial!
Der Abend wurde dann mit The Prodigy ausgeklingt, also nochmal die schmerzenden Füße zum tanzen
animiert und danach kaputt, aber glücklich auf den Campingplatz.

Samstag:
Nachdem ich mich am Vortag extrem ausgepowert habe, wollte ich es heute ruhig angehen lassen. Mein
Tag fing mit Alter Bridge vor der Centerstage an, die mich live leider nicht sonderlich überzeugen
konnten. Danach wechselte ich rüber zur Alternastage, wo ich auf Kate Nash wartete, vorher lief
allerdings noch Hot Chip, die ich wirklich unterirdisch fand… aber gut.. Kate machte das wieder
gut und legte ein klasse Konzert hin. Einfach zum drücken die Kleine!
Danach folgten noch Madsen und die Stereophonics die ich im liegen verfolgte, sehr feine Mucke und
gute Stimmung im Publikum.
In der Umbauphase vor den Manic Street Preachers machte ich mich dann doch mal auf den Weg um ein
paar meiner Leute zu finden und wurde fündig. Da diese The Offspring und Metallica sehen wollten,
schloss ich mich einfach an und so verbrachten wir den restlichen Tag im hinteren Teil der
Centercrowd. Eigentlich wollte ich noch Against Me! und The Verve sehen, aber mein Körper wollte
nicht mehr so recht und so zogen wir zurück zum Zelt.

Sonntag:
Der letzte Tag. Während einige in der Gruppe bereits Mittags abreisten, machte sich der Rest auf zum
Gelände um die Lostprophets zu sehen. 2004 waren diese wesentlich besser, sind ganz schöne Pussys
geworden, aber nunja, schlecht war’s auch diesmal nicht. Simple Plan überraschten mich dagegen
etwas, haben doch ganz gut Stimmung gemacht. Genauso wie Kid Rock, der Megaprolet aus den USA zeigte seiner Entertainerkünste und begeisterte das Publikum, u.a. mit dem grandiosen Song “Sweet Home Alabama”, sehr fein zum mitsingen.
Danach war dann Party angesagt, Fettes Brot und die Sportfreunde Stiller stimmten für das anstehende
Länderspiel ein und machten ihren Job klasse, super Stimmung vor der Bühne. Zum Spiel brauch ich wohl nicht viele Worte verlieren, sauberes 2:0, eigentlich nie wirklich gefährdet und völlig verdient. Stimmung für die Hosen war also perfekt, aber wir sahen sie uns nicht an und entschieden uns dann doch schon früher gen Heimat zu fahren… tja, seit 2003 fahr ich zum Ring, dreimal waren die Hosen da und ich sah sie mir nie an… manche werden mich für verrückt erklären, hehe. Gegen 1 Uhr nachts waren wir dann wieder in good old Schwelm und nach einer ausgiebigen Dusche wartete ein weiches Bett auf mich. Rock am Ring 2008? Wieder eine geile Sache. Bis nächstes Jahr in der Eifel!

Rock am Ring: Der Countdown läuft!

Veröffentlicht in Musik Mit Tags, , , , , , bei Mai 27, 2008 von Florian

An alle Ringrocker und die, die es noch werden wollen: Nächsten Freitag ist es endlich wieder soweit. Das größte Rockfestival Deutschlands lädt zum feiern und rocken. Rock am Ring ist seit Monaten ausverkauft und die Glücklichen die eine Karte ergattert haben, sind schon fleißig am organisieren. Es kribbelt in der Magengegend, CDs sind zusammengestellt, bald werden die Einkäufe gemacht und gepackt… und dann geht es wieder in die wunderschöne Eifel. Lassen wir uns berauschen von den geilen Klängen vieler großer Bands wie Metallica, den Toten Hosen, Rage Against The FUCKING Machine, The Prodigy uvm. … der Countdown läuft und der Tag der Abreise kommt bestimmt!

Erneute Blamage beim Songcontest!

Veröffentlicht in Musik Mit Tags, , , , bei Mai 24, 2008 von Florian

Alle Jahre wieder blamiert sich Deutschland beim Eurovision Songcontest. Dieses Jahr traten die No Angels mit einem Lied an, was an langeweile kaum zu übertreffen ist und so landete unser Beitrag völlig zurecht auf Platz 23. Dabei halfen uns 12 Punkte aus Bulgarien (Lucys Connections in die Heimat), sowie 2 Mitleidspünktchen aus der Schweiz, in der die No Angels ja gar nicht so unbekannt sind. 14 Punkte aus 43 Ländern, bravo! Nächstes Jahr bitte Tokio Hotel hinschicken, die polarisieren und haben mittlerweile eine große Fanbase in ganz Europa, muss man neidlos anerkennen!

Achja, gewonnen hat Russland.

Ausgegraben: North & South

Veröffentlicht in sonstiges Mit Tags, , , , , bei Mai 24, 2008 von Florian

North & South, ein wahrer Klassiker für jeden Gamer. Ich hab das Spiel rund um den amerikanischen Bürgerkrieg damals immer sehr gern auf meinem Nintendo gezockt und es vor kurzem für mich wieder entdeckt.

Man steuert die Kavallerie, Infanterie und die Artillerie der Union oder der Konföderierten und versucht die Armee des Gegners komplett auszulöschen. North & South gilt als Vorläufer der Echtzeitstrategiespiele.

Keith Harris unterschreibt für weiteres Jahr in Schwelm!

Veröffentlicht in Sport Mit Tags, , , bei Mai 24, 2008 von Florian

Fast Forward Keith Harris hat einen weiteren Einjahresvertrag bei den Schwelmer Baskets unterschrieben. Der Publikumsliebling der im vergangenen Jahr von der Oklahoma Christian University nach Schwelm gewechselt war, begründete sein weiteres Engagement in Schwelm damit, das ihm die Stadt und der Verein sehr ans Herz gewachsen sind. Viel Erfolg in der nächsten Saison Keith!

Rostock gewinnt 11:1 gegen Schackendorf!

Veröffentlicht in Sport Mit Tags, , , bei Mai 24, 2008 von Florian

Der FC Hansa hat ein Testspiel gegen den SV Schackendorf mit 11:1 für sich entschieden. Vor 1500 Zuschauern testete Trainer Frank Pagelsdorf auch zwei Spieler, Jörn Wemmer (VfL Wolfsburg) und Robert Rudnik (TSG Hoffenheim U19), sollen allerdings keine Verträge bei Hansa erhalten.

Die Tore für Hansa erzielten: Kern (5), Hähnge (2), Rahn, Bülow, Wemmer und Lukimya.

34.Spieltag: Abschied aus der 1.Bundesliga!

Veröffentlicht in Sport Mit Tags, , , , , , bei Mai 18, 2008 von Florian

Der letzte Spieltag der Saison, der Tag an dem über Abstieg und internationaler Teilnahme entschieden wird, aber für den FC Hansa Rostock ging es am Samstag um nichts mehr. Seit dem letzten Heimspiel gegen Leverkusen ist der FC Hansa auch rechnerisch abgestiegen, aber in Bochum wollte man sich nochmal voll reinhängen und würdig aus der Bundesliga verabschieden.

Die “Reise” ging um 12:17 aus Schwelm los, mit der S-Bahn ging es nach Hagen wo die restliche Meute eingesammelt werden sollte. Durch Kommunikationsprobleme waren wir dort dann allerdings nur zu zweit und traten die kurze Zugfahrt nach Bochum an, wo dann die Reisegruppe wieder komplett war. Jetzt hieß es auf den WET-Mob warten, dieser hatte allerdings etwa 40min Verspätung und die Busse am Bahnhof weigerten sich strikt die gut 200-300 Rostocker, die bereits vor Ort waren, zum Stadion zu fahren. Also ausharren bis der Mob da war, so ging es dann erst gegen 14:20 endlich Richtung Ruhrstadion.

Dort angekommen war schon zu erahnen das eine ordentliche Meute an Ostrockern vor Ort war um den Abstieg zu feiern…. oder so. Stehblock und Sitzblock waren picke packe voll, im Bezahlfernsehen sprach man wohl von 3000 Rostockern. Sehr schön!

Der Gästemob machte gleich von Beginn an ordentlich Alarm und machte das Spiel locker zu einem Heimspiel, was allerdings auch daran lag, das die Ostkurve der Bochumer aufgrund der Vorfälle in Bielefeld gesperrt war und die Sangeslustigen VfLer auf verschiedene Blöcke verstreut wurden.

Noch vor’m Anpfiff leuchtete und rauchte es sehr stark im Gästeblock, so das Schiri Gräfe das Spiel mit etwa 5min Verspätung anpfiff. Pro Pyro! Kleinere Raucheinlagen setzten sich in der ersten Halbzeit dann fort.

Zum Spiel möchte ich gar nicht so viele Worte verlieren, da ich auch ehrlich gesagt, nicht wirklich drauf geachtet habe. Bochum ging 1:0 in Führung, doch Enrico Kern konnte zum 1:1 ausgleichen und in Hälfte zwei erzielte FIn Bartels das völlig verdiente 2:1 für Hansa, mit seinem schönsten Tor der Saison (Ja, schöner als der Fallrückzieher gegen Bielefeld).

Nach Abpfiff wurde die Mannschaft dann noch mit “Marmor, Stein und Eisen bricht…” in die Sommerpause verabschiedet, ohne diese Absteiger groß zu feiern. Ob es allerdings “Wir woll’n die Mannschaft sehn”-Sprechchöre wie damals in Dortmund gab, entzieht sich meiner Kenntnis, da ich recht früh das Stadion verließ.

Noch ein paar Worte zu den Bochumfans. Sehr erheiternd war ihr Versuch einen VFL-Wechselgesang zu starten, der allerdins schockiert abgebrochen wurde, als auf das laute “VFL” ein noch lauteres “HOOLIGANS” aus dem Gästeblock zurückschallte. Bevor jetzt einige Bochumer wieder anfangen zu weinen (Schönen Gruß an vfl-fanforum.de), dieser Gesang entstand beim Spiel in Paderborn, als pure Verarsche der Heimfans und wird seitdem bei jedem Wechselgesang inszeniert, ihr braucht euch also nicht künstlich aufregen und motzen das wir Rostocker ja im Glashaus sitzen würden. Ihr Hools!

Also… ab geht es in die Sommerpause, mit einer hoffentlich erfolgreichen Europameisterschaft unserer Nationalelf. Genießt die Bundesligafreie Zeit und gebt in der nächsten Saison wieder alles!

Schöne Grüße

Florian